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Wirkung bei Senioren

Bei der Arbeit im Alten- und Pflegebereich geht es darum, durch ein gemeinsames Erlebnis mit dem Clown, eine fröhliche und offene Stimmung zu schaffen, die Menschen über den Humor zu aktivieren und sie mit ihrem Bewusstsein ins Hier und Jetzt zu holen, indem die Erinnerung an vergangene Zeiten geweckt wird.

Die Aktivierung aller Sinne ist die Hauptaufgabe. Clowns bringen Abwechslung in den Alltag, fördern Gedächtnis und Beweglichkeit, regen die Phantasie und Kreativität an. Das Spiel der Clowns löst Neugierde, Erstaunen und Freude aus. Die Menschen werden wacher und es kann eine Gemeinschaft entstehen.

Es sind vor allem kleine Dinge bei betagten Menschen, ganz kleine Momente der Wachheit, die die Clowns bewirken können und die wichtig sind. Denn Lächeln kann jeder, auch Demente.

"Ältere Menschen, die unter Alzheimer oder an der für alte Menschen typischen Altersdepression leiden, sehen im Clown einen Freund – einen, dem sie sich auf Anhieb verbunden fühlen. Die Clowns geben emotionale Unterstützung, stärken das Selbstbewusstsein und tragen erheblich zum Abbau der Depressivität bei." (Prof. Dr. Dr. Hirsch)

Studien

Pia Kortes: Elder-Clowning in der Langzeit-Demenz-Pflege: Ergebnisse einer Pilotstudie "Clowninterventionen reduzieren moderate bis schwere Demenzsymptome..."
Elder-Clowning in Long-Term Dementia Care: Results of a Pilot Study - PubMed (nih.gov)

Beat Leuenberger: Fahnden nach dem Duchenne-Lächeln
„Unsere Studie hat erstmal gezeigt, dass Clownauftritte in Heimen bei Menschen mit Demenz Freude auslösen und sich positiv auf ihr Verhalten auswirken, also zur Lebensqualität beitragen...
In: Fachzeitschrift Curaviva, Juli/August 2013, S. 39

SMILE: The Sidney Multisite Intervention of LaughterBosses and ElderClowns study: cluster randomized trial of humor therapy in nursing homes.
... Humortherapie zeigte positive Effekte auf bei Depressionen, Verhaltensstörungen und subjektiv empfundene Lebensqualität bei Demenz, Effekte die durch medizinische Behandlungen nicht eintreten...
Durchgeführt 2009–2011 von UNSW University of New South Wales im Auftrag vom Dementia Collaborative Research Centres

Lena Schöwe: Clownarbeit als Methode für die soziale Arbeit, Humor bei demenzbetroffenen und sterbenden Menschen
"… Der Clown vermittelt, dass Scheitern, dass Krisen in Ordnung sind. Er nimmt sie leicht, indem er sich seines Humors bedient. Damit kann er Hoffnung machen und Scham abbauen..."
in: Masterthesis, Evangelische Hochschule Ludwigsburg, 29.05.2013, S. 77

Gudrun Baumgartner: Selbstaktualisierung und Steigerung der Lebensqualität demenziell veränderter Menschen durch Humorintervention. Eine Studie mit professionellen Klinikclowns und demenziell veränderten Menschen in einer vollstationären Pflegeeinrichtung
athene-forschung.rz.unibw-muenchen.de/node